Prospektion

Feldbegehung ist die älteste in der Archäologie angewandte Prospektionsmethode. Dabei können noch unbekannte archäologische Stätten in gezielten Begehungen lokalisiert werden. Ohne weitere Hilfsmittel sucht man einzig mit dem geschulten Auge nach archäologischen Funden und Strukturen in der Landschaft. Bei den Begehungen wird versucht, das Mikrorelief zu erfassen und in der Topografie künstliche Veränderungen auszumachen. 


Topografische Aufnahme 3D

Mit Hilfe der Aufnahmestation wird der festgelegte Perimeter gescannt und aus der gesamten Punktwolke ein Höhenlinienplan erstellt. Der Laserscanner ermöglicht ein schnelles, einfaches und genaues Ausmass von komplexen Objekten im Gelände in drei Dimensionen. Durch ein dreidimensionales Oberflächenabbild lässt sich ein zeitaktuelles archäologisches Profil mit einer detailgetreuen Dokumentation anfertigen. Die im Gelände festgestellten Befunde werden mit der topografischen Aufnahme abgeglichen und danach in das Geländemodell und den Höhenkurvenplan integriert.


Archivarbeit

Bei der Recherche in Archiven können wichtige Informationen gewonnen werden. Schriftliche Quellen, alte Karten, Pläne oder Fotografien, geben Auskunft zu früheren archäologischen Funden und Fundstellen, zur früheren Nutzung und Bebauung von bestimmten Arealen oder über besondere Ereignisse.


Aktuelle Arbeiten

  • Lehrgrabung auf der Riedburg, ein Tag Unterricht Survey im Gelände, Umweltanalyse

  • Heimatbuch Lützelflüh, Mitwirkung

  • Heimatbuch Signau, Mitwirkung

  • Verkehrswege im Raum Thun

  • Verkehrswege im Raum Burgdorf

  • Wissenschaftliche Begleitung eines Kinderbuches